Der Ramadan ist da

Heute morgen früh, noch bevor es hell war, wurde er traditionsgemäss von jubelnden Kindern mit selbstgebastelten Raketen und „chlöpfige Frauefürz“ lautstark willkommen geheissen. Sie zogen durch die Strassen und weckten, wer noch schlief…

 

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Ab heute werden also sämtliche Muslime im Land – und das ist die grosse Mehrheit – 30 Tage lang versuchen zu fasten. Das heisst, dass sie zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang weder essen noch trinken werden. Auch Zärtlichkeiten sollen erst nachts wieder ausgetauscht werden. Generell gilt während dem ganzen Monat, dass man versuchen soll, „gut“ zu den Mitmenschen zu sein und nicht schlecht über andere zu reden. Man soll in sich kehren, Ruhe finden, barmherzig und hilfsbereit sein, so die Regeln.

Nicht Fasten müssen ausserdem menstruierende, schwangere und stillende Frauen, kranke oder sehr alte Menschen, Leute, die sich gerade auf einer grossen Reise befinden, wie auch Kinder vor der Pubertät.

Frohes Fasten!

3 Kommentare zu „Der Ramadan ist da

    1. – Ich esse und trinke zwar, tagsüber aber – falls auswärts – wenn möglich nur in Restaurants mit zugezogenen Vorhängen.
      – Ich hole meine Kinder früher von der Spielgruppe ab, weil die LehrerInnen in diesem Monat jeweils frühzeitig heim gehen, um rechtzeitig zu Hause zu sein für das Fastenbrechen.
      – Ich helfe den Nachbarn beim Essen verpacken für das gemeinsame Fastenbrechen in der Moschee.
      – Ich „verzichte“ tagsüber so zu sagen auf meinen Mann, da der mit nicht-trinken, nicht-essen, nicht-streicheln beschäftigt ist… 😉

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