Mein Kochbuch ist da

Bestell dir jetzt eins! Im Rahmen meiner 8. „Päckli us Indonesie“-Runde nehme ich bis am 12.12ten Bestellungen entgegen. Die Päckli werden dann verschifft und treffen ca. Ende März in Europa ein.

Alle Infos dazu findest du im folgenden Text:


Du bestellst – ich schick es dir!

Was? Ein Päckli für – diesmal ausnahmsweise einen Fünflieber teurer also sonst – also für 30 Franken inkl. Porto für einmal rund um die Welt. Hübsch verpackt und daher auch perfekt zum Verschenken. (Für 3.- Aufpreis schicke ich dein Päckli gerne mit indonesischer Kunst-Postkarte und deinem individuellen Gruss-Text drauf direkt an eine Person deiner Wahl!)

Was ist drin? Zwei Sachen: „Kochbuch & Kelle“

Das Kochbuch trägt den Titel „Ring of Fire“ – und es ist nicht iiirgendein Kochbuch, sondern MEIN Kochbuch. Bzw. ein indonesisches Kochbuch, welches ich während des letzten halben Jahres in unzähligen Nachtschichten ins Deutsche übersetzt habe. Ich bin glücklich, euch das 100-seitige Werk, frisch ab Presse, nun hier exklusiv zum Kauf anbieten zu können. Das Kochbuch ist in der Schweiz sonst nicht erhältlich. „Ring of Fire“ enthält rund 60 verschiedene, klassische Rezepte aus der indonesischen Küche. Neben den etwas aufwändigeren Fleisch- und Seafood-Gerichten sind auch viele vegetarische Rezepte dabei, sowie rasch zuzubereitende Vorspeisen und natürlich auch ein paar verführerisch süsse Desserts… Über mehrere Seiten verteilt, findest du zu Beginn des Kochbuchs ausserdem eine Art Kräuter & Gewürze-Lexikon, wo du unter anderem erfährst, wodurch du teilweise in Europa schwer erhältliche Zutaten wie beispielsweise „Tamarinde“ oder „Lichtnuss“ in den Rezepten ersetzen kannst. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das Buch:

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Dazu gibt’s einen Reis-Schöpflöffel aus Holz. Das ist eine Art Kochkelle, wie wir sie in der Schweiz zum Rühren/Braten brauchen, nur einfach viel kürzer und recht flach. Denn genau so muss ein richtiger Reis-Schöpflöffel sein! Hier in Indonesien gehört dieses Küchenutensil namens „Centong“ – meistens sind es mehrere – in jeden Haushalt. Den gekochten, weissen Reis mit einem normalen Esslöffel oder einem Suppen-Schöpflöffel anzurichten, käme einer Indonesierin niemals in den Sinn. Es muss schon genau so ein Reis-Schöpflöffel sein!

Für wen ist dieses Päckli? Für all jene, die gwundrig sind auf diese Kelle – oder auf das Kochbuch; oder am besten gleich auf beides zusammen! Für all jene, die gerne und viel kochen – oder jemanden kennen, der gerne und viel kocht und sich über dieses Geschenk freuen würde. Für all jene, die schon mal in Indonesien waren und gerne mal wieder den Geschmack von der süss-salzigen Erdnuss-Sauce, die man zu den Sate-Spiessen serviert, auf der Zunge haben möchten. Oder jenen von Soto Ayam, Opor, Rendang, Terong Balado, Sambal etc. Für alle jene, die Heimweh nach Tempe haben. Für all jene, die die indonesische Küche lieben. Für all jene, die die indonesische Küche noch nicht kennen, sie aber gerne kennenlernen möchten. Für all jene, die ihre persönlichen Koch-Skills erweitern wollen und ihren Ess-Alltag mit neuen feinen Kochideen aufmischen wollen. Für all jene, die zwar nicht besonders gern kochen, aber die es toll finden, dass ich ein indonesisches Kochbuch ins Deutsche übersetzt habe. Für all jene, die die fast letzte Chance auf eine Indonesien-Päckli-Bestellung nicht versäumen wollen. Für all jene, die es bis jetzt immer versäumt haben und sich nun diesmal wirklich nicht länger drücken können. Für all jene, die bei fast jeder Päckli-Runde treu mit dabei waren und es auch diesmal unbedingt wieder sein wollen. Für all jene, für die das Bestellen und Verschenken meiner Päcklis längst zur Tradition geworden ist. Für all jene, die einfach nicht Nein sagen können. Für all jene, die gespannt sind auf den Duft, der das Päckli nach 3-monatiger Schiffsreise von Indonesien in die Schweiz mit sich bringt. Für all jene, die sich selbst mal wieder mit was ganz Speziellem beschenken wollen. Für all jene, die Ostergeschenke machen. Für all jene, die 30 Franken, seien wir mal ehrlich, schon dümmer ausgegeben haben.

Wie weiter? Du schickst mir JETZT gleich oder bis spätestens 12.12. ein Email an madeleine.weiss@gmx.ch mit deiner vollständigen Adresse, der Anzahl „Kochbuch & Kelle“-Päcklis, die du wünschst und ich schicke es dir. Das Päckli wird ungefähr drei Monate auf den Meeren unterwegs sein und rechtzeitig zu Ostern, Ende März, bei dir in deinem Briefkasten liegen.

 

Wegen ihm!

Wegen ihm bin ich damals vor 10 Jahren zum ersten Mal nach Indonesien gereist.
Wegen ihm hatte ich damals mein WG Zimmer leer geräumt.
Wegen ihm hatte ich meine Stelle beim Radio aufgegeben.

Nicht wegen Ari, nein, den kannte ich damals noch gar nicht – den lernte ich ja erst auf eben jener Reise kennen.
Grund für meine erste grosse Reise nach Indonesien war ein ganz anderer Mann. Auch ein Indonesier! Zu jenem Zeitpunkt war er bereits 90 Jahre alt. Sein Name war Haka Tahir.

Haka Tahir kam gegen Ende des 2. Weltkriegs in die Schweiz und gründete dort einige Jahre später eine Pencak Silat Schule, wo er sein grosses Wissen in der indonesischen Kampfkunst an interessierte SchülerInnen weitergab. Ausgerechnet in meinem kleinen Heimatdorf in Aeugst am Albis wurde ein Ableger seiner Schule eröffnet. Als ich 7 war begann ich dort zu trainieren. Dies tat ich mit grosser Begeisterung und viel Disziplin, sodass ich mit 11 Jahren sogar einmal Schweizermeisterin wurde im indonesischen Nahkampf. Haka Tahir, der auch in hohem Alter noch super beweglich und mental sehr stark war, war mein grosses Vorbild.

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Ich erinnere mich daran, dass ich in den „Meine Freunde“-Büchern, die damals in der Primarschule rumgereicht wurden, unter dem Punkt „mein Idol“ jeweils mit Stolz und Ehrfurcht HAKA TAHIR reingeschrieben hatte. Immer wieder machte ich in jener Zeit mir und anderen das Versprechen, dass ich eines Tages, wenn ich gross sein würde, in Haka Tahirs Land reisen würde, um nachzuschauen, woher sie denn eigentlich genau kamen; mein Idol und meine geliebte Kampfkunst Pencak Silat!

Und dieses Versprechen löste ich dann mit knapp über 20 ein und reiste allein und mit einem viel zu schwerem Rucksack aufm Rücken gegen Osten. Tatsächlich trainierte ich dort dann einige Monate an einer Pencak Silat Schule mit – es trieb mich dann jedoch weiter. Und so landete ich schliesslich beim zweiten in meinem Leben sehr wichtigen Indonesier; bei Ari.

Alles so schön bunt hier!

Immer freitags gehe ich im städtischen Schwimmbad Kridosono meine Längen (oder sollte man es doch eher Queren nennen?) schwimmen. Ich habe vor etwa zwei Jahren hier schon einmal davon berichtet und Bilder von meinem Lieblingsschwimmbad gepostet. Bilder davon, wie es von innen aussieht. Nun hier einige Bilder davon, wie es von aussen aussieht. Die alte Stadionmauer, die das Schwimmbad umgibt, ist nämlich „die beste Freiluft-Gallerie ever“:

 

Coming soon!

Nach vielen Stunden mühsamer Übersetzungsarbeit ist es nun endlich „fast“ fertig. Das indonesische Kochbuch „Ring of Fire“, welches ich ins Deutsche übersetzen durfte. Derzeit befindet es sich im Druck. Hier ein kleiner Vorgeschmack darauf:

Ein Kochbuch mit vielen feinen Rezepten aus der indonesischen Küche. Unter anderem erfährst du darin, wie man selber Frühlingsrollen macht:

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Oder wie man typsisch indonesische, süss-triefende Bettmümpfelis zubereitet:

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Darüber hinaus gibt’s zu Beginn des Kochbuchs eine Art Lexikon der in der indonesischen Küche am meisten eingesetzten Kräuter und Gewürze:

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Und dazwischen immer wieder witzige Anekdoten und persönliche Geschichten aus dem Leben verschiedener im Gastgewerbe tätigen IndonesierInnen. Wie auch einzelne Texte zum Inselstaat Indonesien an sich:

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Du kannst dich also freuen! Wenn du dir jetzt schon eines der frischgedruckten Kochbücher sichern willst, dann schreib mir hier und jetzt eine Nachricht und reservier dir eines. (30.- Sfr)

Hallo, wie geht’s?

Das war einer meiner wohl am häufigsten eingesetzten Sätze in den letzten drei Monaten. Nachdem ich anfangs Jahr mein Diplom als DaF-Lehrerin am Goethe Institut abschliessen konnte, hatte ich nämlich das grosse Glück, hier bei mir gleich ums Eck die ganze erlernte Theorie rund um „Methodik und Didaktik“ in die Praxis umzusetzen. Im Rahmen eines Praktikums durfte ich am „Lembaga Indonesia Jerman“, einer ganz tollen Deutsch-Sprach-Schule hier in Yogyakarta, Deutsch unterrichten. Auch habe ich meine Chefinnen, zwei junge deutsche Frauen mit ebenfalls indonesischen Ehemännern, ab und an bei anderen Arbeiten unterstützen können wie z.B. dem Verfassen ihres ersten Newsletters. Hier ein kleiner Auszug daraus:

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Und hier gleich noch einen zweiten Auszug:

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Also, du hast es gelesen, es wird eine neue PraktikantIn gesucht. Komm doch nach Jogja und werde meine NachfolgerIn?! 🙂

 

 

Eichhörndli-Tätzli und Hunde-Wädli

Sind nur zwei der zahlreichen kulinarischen Besonderheiten, die Indonesien zu bieten hat. Sie gehören zwar nicht auf die Speisekarte der breiten Bevölkerung, wie dies vielleicht in China der Fall ist, doch in einzelnen Regionen werden sie durchaus geschätzt und als Delikatessen angesehen. Ob ich so Sachen denn auch esse, werde ich oft gefragt – lies meine neuste Kolumne in der „Glarner Woche“, dort liefere ich dir die Antwort darauf:

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Das indonesische Kochbuch „Ring of Fire“, welches ich ins Deutsche übersetzt habe, befindet sich derzeit gerade im Druck und kann bald bei mir bestellt werden. Dort dann allerdings ohne Hund und Eichhörndli-Rezepte, dafür solche mit Tempe, Tofu und Tintenfisch!

Gäste im Hause Priyambodos – zum Zweiten

Seit mehr als zwei Jahren schon empfangen wir bei uns zu Hause Woche für Woche Gäste aus aller Welt. Meistens sind es Päärchen, manchmal auch Alleinreisende, selten Familien, die Jogja und Indonesien mit Rucksack oder Koffer erkunden. Über 60 Buchungen hatten wir bis jetzt – ohne auch nur einmal Werbung gemacht zu haben. Der Plattform AirBnB sei Dank! Dort konnten wir unser Inserat (einfach hier drauf klicken und du kannst es dir ansehen!) posten und das läuft wie am Schnürchen.

Jeder, der einmal bei uns war, wurde auf unserer Weltkarte mit einer kleinen Nadel verewigt:

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Immer wieder sind wir überrascht, was es alles so für Menschen gibt. Mit verschiedenen Geschichten, verschiedenen Hintergründen, verschiedenen Zielen, verschiedenen Vorlieben und Bedürfnissen.

Längst nicht mit allen, aber doch mit einigen, haben wir jeweils kurz vor ihrer Weiterreise ein Foto geschossen:


Und hier noch ein paar der schönsten Feedbacks, die Gäste von uns auf unserem online Inserat hochgeladen haben:

„Madeleine und Ari waren super Gastgeber! Wir haben uns vom ersten Tag an sehr willkommen gefühlt und wurden herzlich in die Familie integriert! Madeleine hat uns morgens immer einen Tee gekocht und sogar frisches Obst für uns gekauft oder traditionell indonesisches essen mitgebracht! Ari holte uns für einen fairen Preis vom Bahnhof ab und hat uns einen Tag lang durch die Natur zu einigen Sehenswürdigkeiten gefahren! Wir würden jederzeit wieder kommen und können die Unterkunft auf jeden Fall weiterempfehlen!“ Susanne & Sarah

Madeline and Ari made us feel very welcome from the moment we arrived. They couldn’t do enough to help us, finding our way around and recommending places to go. Their home is so beautiful and interesting, perfect for chilling in the courtyard or living room. They both spoke excellent English which was fantastic for us, being our first stop in Indonesia. We would highly recommend the traditional Indonesian restaurant, which was pretty much next door! Great experience. We can’t thank Madeline and Ari enough for their hospitality, we would definitely recommend! Worth noting, it was approximately 20 minute walk to the closest touristy area, but there are many cheap ways to travel. Although we walked as often as we could to experience the street life.“ Luke & Natalie

„Während unserer Indonesienreise durften wir viermal Aris, Madeleines, Putras und Aruns Gäste sein. Bei dieser tollen, fröhlichen Familie haben wir uns jederzeit herzlich willkommen gefühlt. Madeleine und Ari sind wunderbare und sehr aufgeschlossene Gastgeber, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen. Nirgendswo anders hätten wir unsere letzten beiden Nächte in Indonesien lieber verbracht. In Yogyakarta gab es für uns immer wieder etwas Neues zu entdecken. Das immer saubere und ordentliche Zimmer bot uns dazu einen super Ausgangspunkt um Stadt und Umland zu erkunden. Kurzum: wir würden bzw werden hoffentlich wiederkommen und können einen Aufenthalt hier nur empfehlen.“ Florian & Meike

„Madeleine and Ari were amazing. We came by train early morning. Ari picked up us at train station. When we came to house, Ari did show all necessary to us. Room is very nice, comfortable and clean!!! It is lopatek in quite good area, peacefull, but not far away from city center or transportation and trips. Madeleine answer all our questions, she help us with managing trips and generally she is very very nice host. So I can recommend this place!!!“ Martin & Lucie

„Ari und Madeleine waren die perfekten Gastgeber für den Start in unseren Indonesienurlaub. Wir wurden herzlich empfangen und erhielten jede Menge hilfreiche Tipps für die Stadt und unsere weitere Reise. Das Zimmer war sehr sauber und alles war so wie in der Beschreibung. Ari fuhr uns außerdem für einen fairen Preis zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten, was optimal für uns war. Wir können die Unterkunft sehr empfehlen und würden jederzeit wieder buchen!“ Manuel & Georgia

„We had a perfect stay at Madeleine and Ari’s house. Both are so welcoming and helpfull. The room is clean and confortable. But the best are the trips offered by Ari for reasonable prices. You should definitely book one Ari is such a nice and charming guy. He drives you to different sights and explains you the history behind it. Much better than the overcrowded tourist buses.“ Max & Annette

„Auch beim zweiten Besuch wurden wir von Madeleine, Ari, Putra und Arun warm empfangen. Wir fühlten uns als würden wir zurück nach Hause kommen. Vielen lieben Dank für die schönen Stunden aufm Hof, die Einladungen das lokale Leben kennenzulernen und dass wir deinen Geburtstag mitfeiern durften! Es war wieder großatig ein temporärer Teil eurer Familie zu sein. Danke!“ Stefanie & Michael

Alt – älter – am ältesten

Und dann? Was macht man dann, wenn man so richtig alt ist?

Ich bin der Meinung, man sollte verwöhnt werden. Nach Strich und Faden. Nicht nur mit einer ausreichenden Rente, sondern vor allem mit viel Liebe und Aufmerksamkeit. Mehr dazu in meiner aktuellen Kolumne in der Zeitung „Glarner Woche“:

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Ihr habt euch selbst übertroffen!

Noch nie wurden so viele Päckli bei mir bestellt wie bei dieser aktuellen Runde nr. 7. Ich bin überwältig und danke euch herzlich! Beim Verpacken der Päckli kamen wir ganz schöns ins Schwitzen! Doch nun ist das Werk vollbracht; wir haben sie heute zur Post gebracht. Es sind:

Exakt 100 „Blüten-Päckli“ mit gemahlenem Bio-Kokosblütenzucker & sonnengetrockneten Hibiskusblüten und exakt 50 „Chinder-Päckli“ mit je fünf verschiedenen Babumspfeifen-/flöten, verpackt in einem naturbelassenen, wiederverwendbaren Bast-Täschchen.

Die Päckli werden drei Monate auf den Meeren unterwegs sein und hoffentlich gerade rechtzeitig zu Weihnachten bei euch eintreffen. Wenn es dich wunder nimmt, wo auf ihrer grossen Reise sich die Päckli gerade befinden, dann kannst du auf der Webseite der indonesischen Post folgenden Code eingeben: CP010806105ID

 

Übrigens, hier findest du die Links zu sämtlichen Päckli-Aktionen der letzten zwei Jahre:

Päckli Nr. 1 mit „Sarong & Kaffee“

Päckli Nr. 2 mit „Cottonbag & Palmzucker“

Päckli Nr. 3 mit „Tee & Etui“

Päckli Nr. 4 mit „Stempel & Gewürzen“

Päckli Nr. 5 mit „Tuch & Buch“

Päckli Nr. 6 mit „Jamu & Luffa“ (Special Edition für Frauen!)

 

Bestelle jetzt für 25.- dein Päckli!

Denn in einer Woche wird’s bereits nach Europa verschifft und ist dann 3 Monate unterwegs – es wird also genau rechtzeitig zu Weihnachten bei dir und deinen Liebsten eintreffen!

Was ist drin?  Zwei Sachen: „Kokos-Blüten-Zucker & Hibiskus-Blüten“, nennen wir es „Blüten-Pack“.

Der Kokos-Blüten-Zucker ist einer der edelsten Zucker überhaupt, den du kriegen kannst. Er stammt vom Nektar der Kokosnusspalme und schmeckt einfach verführerisch gut. Du kannst ihn für alles verwenden, wofür du sonst normalen, weissen Zucker nimmst. Der Kokos-Blüten-Zucker, den ich dir in diesem Päckli schicke, wurde bereits fein gemahlen, ist also anders als jener Zucker, den vor 2 Jahren schon mal in einem meiner Päckli-Angebote dabei war! Er kommt ausserdem nicht aus einer Fabrik, sondern direkt von javanischen Bauern. Es ist ein Fairtrade-Produkt aus nachhaltiger, biologischer Produktion und enthält keinerlei Zusatz- oder Konservierungsstoffe.

Dazu gibt’s sonnengetrocknete, ganze Hibiskus-Blüten von einem Bauer aus dem westjavanischen Bandung. Auch er setzt auf biologische Landwirtschaft, also hat’s da ganz sicher keine Pestizide in deinem Tee! Nur pure Natur. Mhmm.. fein. Die dunkelroten Blüten, die in ihrer Form kleinen Tintenfischen gleichen, machen sich übrigens nicht nur im Tee-Krug sehr gut, sondern auch als Dekoration in Drinks oder auf Desserts. Meistens trinkt man sie aber als Tee – heiss oder eisgekühlt. Die Hibiskus-Blüten kommen in einem schwarzen Stoffsäcklein zu dir, welches eine indonesische Kollegin von mir hier in Yogyakarta eigens dafür nähen wird.

Für wen ist dieses Päckli? Für all jene, die sich vom obigen Beschrieb soeben verführen liessen und unbedingt so ein Päckli wollen! Für all jene, die neugierig auf dieses „Blüten-Pack“ sind. Für all jene, die noch nie ganze, getrocknete Hibiskus-Blüten gesehen haben. Für all jene, die gerne spezielle Produkte bei sich in der Küche haben. Für all jene, die die biologische Landwirtschaft in Indonesien (steckt noch in den Kinderschuhen) unterstützen wollen. Für all jene, die direkten Handel ohne Grossverteiler dazwischen eine gute Sache finden. Für all jene, die ihren Gaumen und jene ihrer Gäste gern verwöhnen. Für all jene, die solch kleine Kostbarkeiten lieben. Für all jene, die auch dieses Jahr zu Weihnachten gern was Einzigartiges verschenken möchten. Für all jene, die sich zwar jetzt noch keine Gedanken über Weihnachten machen wollen, aber genau wissen, dass sie das irgendwann dann doch mal noch werden müssen. Für all jene, die daher in weiser Voraussicht jetzt grad schon präventiv 4 Päckli bestellen. Für all jene, die langsam nicht mehr wissen, was sie all den lieben Leuten jeweils zu Weihnachten schenken sollen und mal was Neues brauchen. Für all jene, die zu Weihnachten schon lange keine Geschenke mehr machen, aber dafür unter dem Jahr, denn auch dann macht das „Blüten-Pack“ Freude. Für all jene, die sich selbst mal wieder beschenken wollen. Für all jene, die die ganzen letzten zwei Jahre stets fleissig mitbestellt haben und es auch diesmal wieder wollen. Für all jene, die es bisher immer versäumt haben. (So, jetzt aber!) Für all jene, die schon mal in Indonesien waren und sich ach so gern an diese Zeit zurückerinnern. Für all jene, die mit Indonesien ganz spezielle Erinnerungen in Verbindung bringen. Für all jene, die einfach Sehnsucht haben nach der Ferne. Für all jene, die in den dunkeln Wintermonaten eine exotische Aufmunterung aus den Tropen gut gebrauchen können. Für all jene, die gespannt sind auf den Duft, den das Päckli nach 3 Monaten auf hoher See mit sich bringt. Für all jene, die 25 Franken, seien wir mal ehrlich, schon dümmer ausgegeben haben.

Übrigens: Für all jene, die zu Weihnachten noch ein grandioses Geschenk für ihren Göttibueb, ihr Gottimaiteli, das Nichtelein, den Neffen, für das liebe Nachbarsmädchen oder gar für den eigenen Sohn oder die eigene Tochter brauchen: Für 15.- kannst du zum „Blüten-Pack“ noch ein „Chinder-Päckli“ dazu bestellen. Es enthält 5 verschiedene Pfeifen bzw. kurze Flöten aus Bambus mit 5 verschiedenen Vogelstimmen. Ideal für ausgedehnte Streifzüge durch den Wald. Ein 100%-iges Naturprodukt, mal kein Plastik, handlich, kinderleicht zum Spielen, simpel aber gut. Von meinen Kindern getestet und zu einem der tollsten Spielzeuge überhaupt erkoren. (Geeignet für Kinder von 1 – 12 Jahre.)

Wie weiter? Du schickst mir JETZT gleich oder bis spätestens Sonntag 13. August ein Email an madeleine.weiss@gmx.ch mit deiner Adresse, der Anzahl Päckli, die du wünschst und ich schicke es dir. Das Päckli wird ungefähr drei Monate auf den Meeren unterwegs sein und rechtzeitig zu Weihnachten bei dir in deinem Briefkasten liegen.

Ich freu mich auf deine Bestellung!

Vier Finger…

…vier Kerzen und selbstverständlich eine super-duper-fancy-Geburtstagstorte mit Superhelden-Power und extra viel Buttercreme für unseren Putra Baruna. Gefeiert haben wir seinen 4. Geburi, wie es sich gehört, mit seinen Feunden im Kindergarten:

 

 

 

 

Magische Momente…

…gab es während des Ramadans einige. Am allerschönsten fand ich die Stimmung vor dem täglichen Fastenbrechen – wie hier in einer der Strassen in der Nähe unseres Zuhauses, in der während des Ramadans Dutzende kleine Stände mit feinem Essen und zuckersüssen Getränken wie Pilze aus dem Boden schossen:

Und hier noch ein paar Fotos von einzelnen Ständen, für alle diejenigen, welchen es im Filmchen vorher etwas zu schnell ging:

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Nanu, was wird denn hier verkauft?

Geld, Geld und nochmals Geld – und zwar frisch ab Presse! Zum grossen Idul Fitri Fest am Ende des Ramadans will man seine Liebsten ja schliesslich nicht mit bereits zerknüllten, Falten durchfurchten Scheinen beschenken. Nein, im Gegenteil. Neu und frisch und glänzend sollen sie sein, die Rupien, die man sich am heutigen Feiertag zu– und den kleinen Kindern in die Kässeli steckt:

Die Namen unserer Söhne

Putra Baruna & Arun Antari seien halt schon Namen, die anfangs etwas gewöhnungsbedürftig gewesen seien, gaben einige Freunde und Verwandte aus der Schweiz zu, als die Jungs schon etwas grösser waren. Für Indonesien sind diese zwei Namen allerdings ziemlich „zahm“. Überzeugt euch selbst; mit einem Blick auf die Namensliste von Putra und Aruns Spielgruppen-Klasse:

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Dass die allermeisten hier aufgeführten Kinder drei Vornamen haben, entspricht übrigens absolut der Norm. Manchmal sind es auch vier oder fünf. Dafür gibt es in der Regel keine Nachnamen. Oft ist es ausserdem so, dass nicht wie in europäischen Breitengraden der erste, sondern beispielsweise der zweite oder gar erst der dritte Vorname als Rufname im Alltag benutzt wird.

Der Ramadan ist da

Heute morgen früh, noch bevor es hell war, wurde er traditionsgemäss von jubelnden Kindern mit selbstgebastelten Raketen und „chlöpfige Frauefürz“ lautstark willkommen geheissen. Sie zogen durch die Strassen und weckten, wer noch schlief…

 

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Ab heute werden also sämtliche Muslime im Land – und das ist die grosse Mehrheit – 30 Tage lang versuchen zu fasten. Das heisst, dass sie zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang weder essen noch trinken werden. Auch Zärtlichkeiten sollen erst nachts wieder ausgetauscht werden. Generell gilt während dem ganzen Monat, dass man versuchen soll, „gut“ zu den Mitmenschen zu sein und nicht schlecht über andere zu reden. Man soll in sich kehren, Ruhe finden, barmherzig und hilfsbereit sein, so die Regeln.

Nicht Fasten müssen ausserdem menstruierende, schwangere und stillende Frauen, kranke oder sehr alte Menschen, Leute, die sich gerade auf einer grossen Reise befinden, wie auch Kinder vor der Pubertät.

Frohes Fasten!

Ab die Post!

Einmal mehr habe ich 70 Indonesien-Päckli, diesmal als Special Edition für Frauen mit „Luffa & Jamu“, verpackt und auf der Post in Jogja aufgegeben. Mögen sie den Weg in die Schweiz und nach Deutschland finden und in ca. 3 Monaten heil in euren Briefkästen landen…

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Jetzt Päckli bestellen!

Noch drei Tage hast du Zeit, um bei mir eines der begehrten Indonesien-Fernweh-Päcklis zu bestellen. Diesmal ist es nicht irgendein Päckli, sondern ein ganz spezielles; und zwar eine Special-Edition für Frauen: ein exklusives „Indonesien Beauty-Päckli“.

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Was genau ist denn da drin?  Zwei Sachen: „Luffa & Jamu“

Der Luffaschwamm ist eine eingetrocknete Gurke bzw. eigentlich ein langer Kürbis, dessen Fasergeflecht man ideal als Dusch- oder Peelingschwamm benutzen kann. Er regt die Durchblutung an, peelt super, ist ein 100%-iges Naturprodukt und erst noch Fair Trade. Er stammt nämlich von javanischen Kleinbauern, die in den ländlichen Regionen Yogyakartas (hier lebe ich) Luffakürbisse anbauen.

Dazu gibt’s eine Auswahl an indonesischem Jamu. Noch nie davon gehört? Na dann wird es aber allerhöchste Zeit dafür. Jamu ist die über 1000 Jahre alte und bewährte traditionelle Kräutermedizin Indonesiens. Das sind Pflanzenpülverchen aus bestimmten Wurzeln, Blättern und Samen. Die einen werden wie bei der chinesischen Kräutermedizin als Trunk eingenommen, andere wendet man äusserlich an. Nicht nur der Gesundheit sondern eben oft auch der Schönheit wegen. Mit diesem Päckli erhältst du gleich drei verschiedene Probiererlis, die speziell auf Frauen ausgerichtet sind – unter anderem eine beruhigende Gesichtsmaske – allesamt garantiert rezeptfrei und absolut unbedenklich bzw. bereits millionenfach von Indonesierinnen (und natürlich auch von mir) erprobt und weitherum gelobt.

Für wen ist dieses Päckli? Diesmal in erster Linie für Frauen! Und im speziellen für all jene Frauen, die sich diese Special Edition ja nicht entgehen lassen wollen. Das Päckli ist nämlich für all jene, die sich selbst etwas Gutes tun wollen. Aber auch für all jene – auch Männer – die ihren Freundinnen und Müttern etwas Gutes tun wollen. Für all jene, die bereits bei den ersten fünf Päcklirunden dabei waren und es auch dieses Mal unbedingt wieder sein wollen. Für all jene, die letztes Mal ausgesetzt haben, nun aber wieder mitbieten möchten. Für all jene, die es bis jetzt immer versäumt haben, ein Päckli zu bestellen und nun endlich auch mal eins im Briefkasten haben wollen. Für all jene, die neugierig sind auf diesen Luffaschwamm. Für all jene, die so einen Schwamm schon mal hatten und gerne mal wieder einen neuen hätten. Für all jene, die gespannt sind auf die drei verschiedenen Jamu-Sachen im Päckli. Für all jene, die Überraschungen lieben. Für all jene, die Sehnsucht nach der Ferne haben. Für all jene, die schon mal in Indonesien waren und etwas gegen das Fernweh brauchen. Für all jene, die gespannt sind auf den Duft, der das Päckli nach seiner monatelangen Reise über die Meere mit sich bringt. Für all jene, die gerne Post bekommen. Für all jene, die 25 Franken schon dümmer ausgegeben haben.

Wie weiter? Du schickst mir JETZT gleich oder bis spätestens Sonntag 14. Mai ein Email an madeleine.weiss@gmx.ch mit deiner Adresse, der Anzahl Päckli, die du wünschst und ich schicke es dir. Das Päckli wird ungefähr drei Monate auf den Meeren unterwegs zu dir sein und voraussichtlich Ende August/Anfang September bei dir in deinem Briefkasten liegen.

Was kostet’s? 25.- inkl. Porto für Päckli in die Schweiz. (30.- für andere europäische Länder.) Garantiert stilvoll verpackt mit selbsterklärendem Begleitbrieflein, sodass du auch andere liebe, starke und schöne Frauen damit beschenken kannst – ohne lange Erklärungen.

Übrigens: Für 3.- lege ich dem Päckli zusätzlich eine indonesische Grusskarte bei. Du sagst mir, was ich drauf schreiben darf und ich schicke das Überraschungs-Päckli direkt an die Frau, die du damit beschenken möchtest.

Ich freue mich auf deine Bestellung!

 

We are back!

…mit vielen schönen Erinnerungen und ein paar hübschen Souvenirs im Gepäck. Die Reise durch Vietnam mit dem Rucksack und unsren zwei kleinen Jungs war, wenn manchmal auch streng, einfach wunderbar. Hier ein paar Eindrücke von unsrem Monat – im Zeitraffer:

Ankunft in der Millionenmetropole Saigon:

Weiterreise durchs Mekong-Delta:

Einige Tage am Meer auf der Insel Phu Quoc mit glasklarem Wasser:

Weiter in die Hauptstadt Hanoi mit ihren vielen Seen und grossen Plätzen:

Mit Bus und Schiff gings dann weiter nach Halong Bay und Cat Ba Island:

Dann mit dem Nachtzug gegen Süden nach Hue:

In Hue schauten wir uns die einstige Kaiserstadt an:

Dann mit dem Schlafbus nach Da Nang – ein Ort mit Stadtstrand:

Und weiter in das schmucke Hafenstädtchen Hoi An mit seinen wunderschönen alten Häusern und den vielen Lampions überall:

…und schliesslich zurück nach Saigon:

 

 

Los geht’s!

Mit zwei Rucksaecken und unseren zwei kleinen Jungs. Ab heute werden wir 1 Monat lang durch Vietnam reisen.

Unser Zuhause in Yogyakarta lassen wir zurueck. An die Reisevorbereitungen der vergangenen Wochen erinnern dort nur noch die Merkzettel mit den zwei Woertern „danke“ und „bitte gerngeschehen“ auf Vietnamesisch.

Yesssss – geschafft!

Ein-einhhalb Jahre lang habe ich fleissig gelernt, Woche für Woche, habe viel Theorie gebüffelt, Übungen gelöst, Arbeiten geschrieben und und und – UND jetzt finally erfolgreich abgeschlossen: Meine Weiterbildung zur DaF Deutsch-als-Fremdsprache-Lehrerin. Hurreee!

Und damit das hart erarbeitete Diplom nun nicht einfach irgendwo einsam im Regal liegen bleibt und dort vor sich hin staubt, präsentiere ich es euch hier voller Stolz und Freude:

 

Schweissfüsse

Wer denkt, dass es im das ganze Jahr über mindestens 30 Grad heissen Indonesien keine Socken gäbe, der irrt sich. Es gibt sie! Und dann erst noch was für welche…

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…ideal auf die indonesischen Bedürfnisse abgestimmt: Mit einem Schlitz zwischen grossem Zeh und zweitgrösstem Zeh, sodass die Füsse auch MIT Socken problemlos in das Standard-Schuhwerk der Indonesier – in die FlipFlops – passen.

Viel Rauch

Dicker, weisser, zäher Rauch zieht träge durch die Strassen. Ich bin auf dem Motorrad unterwegs – ich halte an. Bestimmt brennt da irgendwo ein Haus, denke ich. Ich sehe meine Vermutung bestätigt, als plötzlich Menschen in orangefarbenen Anzügen, die sich langsam durch den Rauch hindurch bewegen, vor mir auftauchen. Doch dann sehe ich die Aufschrift auf den Uniformen der Männer „Kampf gegen Denguefieber“.

Nun ist klar, es brennt kein Haus, sondern hier ist eine sogenannte Fogging-Aktion im Gange. Mit Maschinen, die den europäischen Laubbläsern ähnlich sehen, wird giftiger Rauch gesprüht – oft ein ganzes Quartier eingenebelt. Denn dies ist die meist einzige, wirklich effiziente Möglichkeit, die Dengue-Mücken und ihre Brutherde zu bekämpfen. Auf Youtube findet man einige Filme von solchen Fogging-Aktionen, wie zum Beispiel dieses hier in einem Kindergarten:

Oder dieses hier (Ei ei ei… die Kinder sollten da besser nicht direkt im Rauch drin stehen…) :

Oder dann dieses hier mit der selbstgebastelten Maschine und der dazu passenden „Schutzmaske“…. :

Wie man unverhofft zu 6kg Äpfeln kommt

Ich war am Arbeiten als es angefangen hat. Zuerst kamen die Kopfschmerzen, dann begannen mir die Gelenke in Beinen und Armen weh zu tun, meine Stirn wurde von Stunde zu Stunde heisser, das Bild auf dem Laptopbildschirm verzerrter. Schliesslich wusste ich kaum mehr wie sitzen, ohne dass mir irgendwas weh tat. Meine Schicht für die NZZ musste ich frühzeitig abbrechen. „Jetzt nur ja keinen Unfall machen auf dem Heimweg“, dachte ich noch, als ich wie im Delirium vom Internetkaffee durch die nächtlichen Strassen Jogjas nach Hause fuhr. Was in den folgenden 3 Tagen geschah, ist mir nur noch in schwacher Erinnerung. Zuhause angekommen, wurde mir nämlich schwindlig, ich kippte um – Ari brachte mich ins Bett. Und dort blieb ich für die nächsten 2 Nächte und 2 Tage liegen. 40Grad Fieber. Ein paar Tage später dann schleppte mich Ari ins Krankenhaus, der Blutcheck war eindeutig: Denguefieber.

Es folgte eine Woche Krankenhaus mit Medis, Infusion und täglichen Blutchecks. Gottlob keine Komplikationen! Nach 7 Tagen kehrte ich – wenn auch noch nicht fit, aber doch immerhin einigermassen stabil – zurück nach Hause, erleichtert wieder bei meinen Liebsten und wieder zurück in unserem gewohnten, schönen Familienalltag zu sein.

Dass wenige Tage später auch Putra und anschliessend auch noch Arun das Gleiche durchmachen würden, hätte ich damals nicht mal gewagt zu denken. Die armen beiden Jungs hatte es aber tatsächlich auch erwischt. Wieder Denguefieber, wieder Krankenhaus, wieder Infusion und Medis, wieder tägliche Blutchecks.

Das war eine Odysse!

Das einzig Gute bzw. Schöne an der ganzen Geschichte; wir wurden von Nachbarn und Freunden, wie es hier so üblich ist, reich mit kiloweise frischen Äpfeln beschenkt. Äpfel geniessen hier, wie auch Birnen und Trauben, den Status einer besonders edlen, speziellen, exotischen (da importiert!) Frucht. Am Fruchtstand wird jeder Apfel einzeln – Stück für Stück – in ein Schaumstoff-Netzchen gehüllt, damit sie gut gepolstert, lange schön und ganz bleiben. Und sie haben ihren Preis. Daher also Äpfel als Geschenk für die armen Kranken… Schliesslich will man für die ja nur das Beste!

Aus unseren 6kg Äpfeln gabs übrigens zwei feine Apfelwähen und viele Gläser voll Apfelmus für die Vorratskammer.

 

Neues Jahr – neues Päckliangebot

Du sehnst dich nach Wärme, Meer und Palmen im Wind? Nach grünen Reisfeldern, fremden Gerüchen und verführerischen Klängen einer fremden Welt? Du würdest am liebsten den Koffer packen und verreisen, kannst aber im Moment grad nicht weg?
– Dann lass mich dir die schöne weite Welt in dein Wohnzimmer bringen! Mit einem wie immer exklusiv zusammengestellten Fernweh-Päckli aus dem schönen Indonesien – garantiert stilvoll und originell verpackt.
Und so funktioniert’s:
Du bestellst – ich schicke es dir!

Was genau?

Ein Päckli für 25.- (inkl. Porto) mit einem hübschen Täschlein gefüllt mit zwei Einzigartigkeiten aus Indonesien.
Für Päcklis nach Deutschland 30.-.

Was ist drin?

Zwei Sachen: „Tuch & Buch“.
Das Tuch ist ein gewobener Schal mit verschiedenen Farben in jeweils einem Farbton. Er ist schlicht, längsgestreift und leicht transparent. Mit 2m x 60cm ist ist er genug gross für die kühlen Wintermonate, aber doch auch genug klein und dünn für den Frühling oder Herbst. Auch im Sommer lässt sich das schmucke Stück gut verwenden als Wickelrock, Sonnenschutz über den Schultern, Kinderwagendecke, Kopftuch, Notbadetüechli etc.
Dazu gibt’s ein Notizbuch, das indonesischer nicht sein könnte. Es handelt sich dabei nämlich um DAS indonesische Notizbuch schlechthin. Denn man findet es in ganz Indonesien, also auf über 15’000 Inseln verteilt, auf so zu sagen jedem Kassentresen oder wenn nicht dort, dann sicherlich in einem Regal dahinter. Dieses Büchlein wird in Indonesien in erster Linie als Buchhaltungs-Buch benutzt, wo Ausgaben und Einnahmen festgehalten werden. Das Büchlein lässt sich aber nicht nur für das Notieren von Zahlen bestens gebrauchen, sondern kann auch sehr gut für das Niederschreiben von Ideen, Wünschen, Einkaufslisten, Tag- und Nachtträumen, Visionen, To-Do Listen oder auch als Geburtstagskalender oder Tagebuch verwendet werden.

Für wen eignet sich dieses Päckli?

Für all jene, die bereits bei den ersten vier Päcklirunden dabei waren und es auch dieses Mal unbedingt wieder sein wollen. Für all jene, die es bis jetzt immer versäumt haben, mitzubieten und nun endlich auch mal eins bestellen wollen. Für alle jene, die auch in diesem Jahr wieder zu einigen runden Geburtstagen und Hochzeiten eingeladen sind und daher ein paar meiner Päcklis im Vorratsschrank bestens gebrauchen können. Für all jene, die Überraschungen lieben. Für all jene, die Sehnsucht nach der Ferne haben. Für all jene, die schon mal in Indonesien waren und so gerne wieder einmal hin fliegen würden. Für all jene, die das typisch indonesische Notizbuch auf ihrer Indonesien-Reise auch schon da und dort haben liegen sehen und nun gerne selbst stolze Besitzerin eines solchen sein möchten. Für all jene, die endlich mal wieder Tagebuch schreiben wollen. Für all jene, die viele gute Ideen haben, aber diese leider nie notieren und sie drum wieder vergessen. Für all jene, die stets erfolglos nach leerem Papier für Posti-Zätteli suchen. Für all jene, die sich vorgenommen haben, die Fortschritte ihres kleinen Kindes in einem Büchlein für später festzuhalten. Für all jene, die sich selbst gern mit einem indonesischen Farbtupfer um den Hals beglücken wollen. Für all jene, die nicht gerne frieren. Für all jene, die ihre Schal-Garderobe um ein edles Stück erweitern wollen. Für all jene, die Gegenstände, die Geschichten erzählen, lieben. Für all jene, die gespannt sind auf den Duft, der das Päckli nach seiner langen Reise über die Meere mit sich bringt. Für all jene, die gerne Post bekommen. Für all jene, die 25 Franken schon dümmer ausgegeben haben.

Wie weiter?

Du schickst mir JETZT gleich oder bis spätestens Sonntag 15. Januar ein Email an madeleine.weiss@gmx.ch mit deiner Adresse, der Anzahl Päckli die du wünschst und ich schicke es dir. Das Päckli wird ungefähr zwei bis drei Monate auf den Meeren unterwegs zu dir sein und voraussichtlich im März in deinem Briefkasten liegen.

Übrigens:

…kannst du bei mir für einen Aufpreis von 3.- eine indonesische Grusskarte mit individuellem Text bestellen, die ich dem Päckli beilege. So kannst du das Päckli als Überraschung direkt an eine dir wichtige Person versenden lassen. Du brauchst mir nur den Text zu mailen, den ich für dich auf die Karte schreiben darf und die Sache ist geritzt.

Und wie immer…

darfst du das Email gerne munter weiterleiten an andere Fernwehkandidaten, Reisefüdlis und an Daheimgebliebene.
Ich freue mich auf deine „Buch & Tuch“-Bestellung! Am besten jetzt gleich!

Feiert ihr eigentlich Weihnachten?

Das fragen uns in diesen Tagen viele Freunde und Verwandte. Die Antwort ist kurz und ernüchternd; Nein, wir feiern nicht bzw. kaum. D.h. wir haben keinen Adventskalender, keinen Weihnachtsbaum, keinen Braten, kein Fondue Chinoise und auch keine Geschenklein – aber doch immerhin eine Büchse voll selbst gebackene Mailänderli – ausgestochen bei 30Grad im Schatten mit Putras „Fun-Doh“-Kinderknetmasse-Plastikförmlis:

Es wäre ausserdem gelogen, wenn ich behaupten würde, wir feiern den 24./25. Dezember überhaupt gar nicht, denn wir feiern sehr wohl! Nur eben nicht Weihnachten, sondern unseren Hochzeitstag: Am 25. Dezember 2010 hatten wir uns in Indonesien das Ja-Wort gegeben:

Und das ist doch alleweil ein Grund, jedes Jahr wieder auf das – für uns im wahrsten Sinne des Wortes – „Fest der Liebe“ anzustossen…

Was darfs denn sein, bitte?

Seit bald eineinhalb Jahren poste ich hier regelmässig Bilder, Filme, Texte und Töne aus unserem Leben in Indonesien. Doch worüber habe ich bisher noch nicht berichtet? Was wünschst du dir von mir?

Lass es mich wissen! Am besten schreibst du gleich hier unten an diesem Text unter „Schreibe einen Kommentar“ deinen Wunsch an mich (davor kurz registrieren; ist ganz einfach!) – ein Bild, ein Film, ein Text, einen Ton von ……? Was dein Herz begehrt…

Ich bin gespannt!

Diesmal bin ich wieder mit dabei!

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Leider kommen die Abstimmungscouverts aus der Schweiz, welche mir als offiziell registrierte Auslandschweizerin jeweils nach Indonesien geschickt werden, immer viel zu spät hier an. Sodass es wohl noch fürs Ausfüllen reicht, nicht aber für das rechtzeitige Zurücksenden in die Schweiz.

Bei der aktuellen nationalen Abstimmung jedoch wird meine Stimme ausnahmsweise mal wieder mitgezählt – dank einem Besuch aus der Schweiz, der meine Unterlagen ausgefüllt und unterschrieben im Koffer mit nach Hause genommen und für mich in der Schweiz rechtzeitig vor Urnenschluss eingeworfen hat!

Musik…

…begleitet, untermalt und verstärkt verschiedene Phasen des Lebens.

Einige Klips, die ich liebe und seit Jahren immer wieder und wieder höre – egal ob auf dieser oder auf der anderen Seite der Erde:

Deutsches Kino in Indonesien

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Was für ein Tag, der Sonntag vor drei Wochen! Endlich mal wieder im Kino sitzen, Popcorn Grösse L in der einen, ein süsses kühles und natürlich viel zu teures Getränk in der anderen Hand und vor mir ein Film in meiner Sprache! Und dann erst noch mit einem Titel, der passender nicht hätte sein können: LENALOVE.

Die 93 Minuten Film waren super – aber recht schwere Kost…

 

 

Wottsch en Brief – so schriib en Brief…

…pflegte meine Mutter stets zu sagen. Und genau so machen wir das jetzt:

Schick mir eine Postkarte nach Indonesien und ich schicke dir, sobald diese bei mir angekommen ist, eine Postkarte zurück. Und dann erst noch eine Selbstgemachte (Postcards from Jogja) !

Unsere Adresse:

Madeleine & Ari Weiss Priyambodo mit Arun und Putra

Perumahan Wirosaban Indah K2

Jalan Wirosaban

RT 53  RW 14

Kel. Sorosutan

Kec. Umbulharjo

55162 Yogyakarta

Java

Indonesia

 

Ein exklusiver Musikwunsch in einer exklusiven Radiosendung

624_3578e643Schon mal was von Happy Radio gehört? Nicht? Dann wird es höchste Zeit!

Unter dem Namen Happy Radio machen in der Schweiz verschiedene Menschen mit Beeinträchtigung zusammen Radio. Sie produzieren eigene Sendungen mit Interviews, Reportagen und Musik. Ich selbst hatte, als wir noch in der Schweiz lebten, einige Male das Vergnügen, die Happy Radio-Redaktion aus Aarau als Kursleiterin zu unterstützen. Die aktuelle Sendung ist besonders hörenswert – warum? Findet es selbst heraus und hört euch die stündige Sendung an. Hier drauf klicken! Und falls ihr euch nicht soviel Zeit nehmen wollt/könnt, dann zumindest 4 Minuten für diesen Ausschnitt hier: 28′ 50“ bis 32′ 40“.

Viele Gäste im Hause Priyambodo

Seit über einem Jahr gehen bei uns fast wöchentlich Gäste aus aller Welt ein und aus. In unserem Gästezimmer, welches wir über AirBnB vermieten, haben schon Menschen aus Japan, Holland, Malaysia, Frankreich, Indien, Deutschland, USA, Indonesien, Bulgarien, Vietnam, Italien, Schweiz und und und und logiert. Hier nur einige davon, die wir zu uns auf die Couch oder aufs Bambusbänkli gebeten haben…

 

Wenn es dich interessiert, wie unser AirBnB-Zimmer aussieht und was die Gäste, die bei uns einen Teil ihrer Ferien verbracht haben, zu ihrem Aufenthalt bei uns geschrieben haben, dann klicke hier.

15-tausend Kilometer

So weit müssen sie reisen, die Päckli – die Päckli, die ich alle paar Monate über die Meere zu euch nach Europa verschiffen lasse. Damit sie euch mit ihrem Duft und Charme der Weitgereisten in ihrer ganzen Pracht den Tag, die Woche, ja euer Leben versüssen mögen.

Und nun ist wieder eine Tschuppelete von über 60 Stück unterwegs auf den Weltmeeren. (Päckli aus Indonesien – zum Vierten)

Wenn es adventet werden sie bei euch eintreffen. Petri Heil *

 

Panjat Pinang

Hier noch ein kleiner Nachtrag zum Unabhängigkeitstag vom 17. August; ein Video vom – neben dem „im Dreck nach Fischen Suchen“ – wohl beliebtesten Festtags-Wettbewerb der Indonesier.

In 4er-Gruppen versucht man, den mit Schmieröl eingeriebenen Betelbaumstamm zu erklimmen, um oben an die verheissungsvoll im Wind schaukelnden Umschläge zu kommen, vier davon runterzureissen und schliesslich darin zu lesen, welchen Preis man gewonnen hat. Oft sind es vielversprechende Dinge wie Motorräder, Velos, Fernseher etc.

 

…ist schwieriger als es aussieht!

Wenn Indonesiens Unabhängigkeit sich jährt, …

…lassen die Indonesier nichts anbrennen. Sie feiern, spielen, sitzen zusammen, scherzen, lachen, organisieren witzige Wettbewerbe in den Quartierstrassen für Klein und Gross – schon Tage vor dem eigentlichen Nationalfeiertag. Eines der wohl beliebtesten Spiele ist das „im Dreck nach Fischen Suchen“.

Vor einem Jahr habe ich hier schon mal Bilder von diesem kurios amüsanten Brauch gepostet – damals von Kindern. Dieses Jahr folgt nun ein Video von Erwachsenen, die um die Wette tappen:

 

 

Und was macht ihr denn so?

Immer wieder werden wir von Gästen oder Leuten aus der Heimat gefragt, was wir denn eigentlich arbeiten. Nun ist diese Frage nicht mit einem kurzen Satz zu beantworten, wie das wohl zu erwarten wäre. Denn wir haben nicht nur einen, sondern eben ganz viele verschiedene Jobs.

Hier für alle Gwundrigen eine Liste:

  • Ari ist Tourguide für Touristen. Er fährt sie mit unserem eigens dafür angeschafften Auto von A nach B. Nicht selten auch frühmorgens um 3Uhr zum Borobudur Tempel, um rechtzeitig für den Sonnenaufgang dort zu sein.
  • Madeleine ist Studentin. Sie absolviert seit letztem Herbst ein Online Fernstudium am Goethe Institut. Sie bildet sich im Selbststudium zur DaF-Leherin aus. (Deutsch als Fremdsprache)
  • Ari ist der Chef, Kassierer und Abwart unseres Studentinnenwohnheims. Mehrmals pro Woche ist er vor Ort, um dort zum rechten zu schauen. Bilder von unserem Haus mit 20 Zimmern findet ihr hier im Blog.
  • Madeleine ist Leserkommentare-Moderatorin. Für die Neue Zürcher Zeitung filtert und redigiert sie an 1-2 Arbeitstagen pro Woche Kommentare von LeserInnen auf der Homepage der NZZ und stellt sie dann online.
  • Ari und Madeleine sind Gastgeber. Sie beherbergen mehrmals pro Monat Gäste aus aller Welt, die für kurz oder lang bei ihnen absteigen. Das beinhaltet das Verwalten des Inserats auf AirBnB, das Putzen des Zimmers, das frisch Beziehen des Bettes, das Bereitlegen der Hotelseife im Badezimmer, das Arrangieren der frisch gewaschenen wohlduftenden Handtücher, das Informieren der Gäste über Highlights, die die Stadt Jogja bietet etc.
  • Madeleine ist Projektmitarbeiterin von Radio Kanal K in der Schweiz. Und macht regelmässig Airchecks von Radiosendungen und deren Moderatoren. D.h. sie hört sich Sendungen an und schreibt dazu Feedbacks, was die ModeratorInnen schon sehr gut bzw. künftig noch besser machen könnten.
  • Ari ist Fisch-Züchter. Seit Kurzem ist er zusammen mit einem guten Freund stolzer Besitzer von 2000 Lele-Fischen. Es gilt sie zu füttern bis dass sie gross und dick sind und dann werden sie an einen Markthändler verkauft.
  • Madeleine ist Päckli-Verkäuferin. Sie lancierte vor bald einem Jahr drei-monatlich einen Päckli-Service mit Exklusivitäten aus Indonesien. Sie schickt die jeweils durchschnittlich 70 bestellten Päckli via SEA-Mail über die Meere in die Schweiz.
  • Ari ist Scooter-Vermieter. Wenn wir Gäste haben, vermietet er einen unserer beiden Scooter für 5.-/ Tag und sorgt davor und danach dafür, dass er stets vollgetankt und in bestem Zustand ist.
  • Madeleine ist Auslandkorrespondentin auf Abruf und produziert bei Grossereignissen in und um Indonesien News und Beiträge für Schweizer Radios.
  • Ari und Madeleine sind Eltern. Rund um die Uhr.

Wenn man bedenkt, dass alleine der letzte Punkt schon 200 Stellenprozent bedeuten, dann würde ich sagen, haben wir hier doch eine ganz ansehnliche Liste zusammen gekriegt, nicht?!

Päckli aus Indonesien – zum Vierten

Noch sind die Päckli der dritten Runde auf den Meeren unterwegs zu euch Richtung Europa und schon kommt das nächste Angebot in deine Mailbox geschneit – Päckli-Runde die Vierte! Die nächsten Päckli sollen nämlich grad rechtzeitig zu Weihnachten bei euch eintreffen und dafür braucht es ein paar Monate Vorlaufzeit.

Und so funktioniert’s:

Du bestellst – ich schicke es dir!

Was genau?   Ein Päckli für 25.- inkl. Porto mit einem extra für dich zusammengestellten Täschlein mit zwei einzigartigen Souvenirs aus Indonesien. (Für Päcklis nach Deutschland oder Übersee 30.-)

Was ist drin?  Zwei Sachen: „Stempel und Gewürze“.

Drei betörend duftende Gewürze; schwarzer Pfeffer, Nelken und Zimt. Alle drei kommen aus den tropischen Wäldern Indonesiens. Sie werden von einfachen Bauern angebaut, von Hand geerntet, vor dem Haus auf Planen oder in geflochtenen Körben getrocknet und schliesslich feinsäuberlich abgezählt und verpackt; fernab also von der unpersönlichen, industriellen Produktion.

Dazu gibt es einen Holzstempel, mit welchem du exakt dieses Wort stempeln kannst, das du dir wünschst. Beispielsweise kann da dein Name drauf stehen oder jener deines Gottimeitlis oder deines Kindes, vielleicht aber auch etwas ganz anderes wie z.B. „Selbstgemacht“ für auf deine Confideckeli oder Sirupettiketten, „Von mir für dich“ für aufs Geschenkpapier deiner Weihnachtsgeschenke, „Briefpost von Sara“ für auf deine Briefe, „Weiter so!“ oder „Gut gemacht!“ für auf die Arbeitsblätter deiner SchülerInnen, der Name deines Geschäfts für die Kennzeichnung der aufliegenden Magazine in deinem Wartezimmer etc. Auf deinem Stempel wird einfach genau das stehen, was du dir wünschst!

Für die Bestellung deines Stempels muss ich drum Folgendes wissen:

– welches Wort (Max. Zeichenanzahl = 20)

– Stempel rund oder rechteckig

– sichtbares Rändlein (Kreislein oder Rechteck rund um die Schrift) oder lieber ohne Rand

– was in Gross- und was in Kleinbuchstaben

(Wenn du willst, kannst du dein Wunschwort auch aufskizzieren, fotographieren und mir via Whatsapp oder Email schicken.)

Übrigens; als Bonus zu „Stempel und Gewürze“ liegt diesem Päckli exklusiv ein auf Deutsch übersetztes indonesisches Märchen bei, welches sich an Weihnachten vor dem Tannenbaum oder auch sonst wo wunderbar vorlesen lässt…

Für wen ist dieses Päckli geeignet? Für all jene, die bereits bei der ersten, zweiten und dritten Päcklirunde mit dabei waren und es auch dieses Mal auf alle Fälle wieder sein wollen. Für all jene, die’s bis jetzt irgendwie immer verpasst haben und nun endlich auch mal eins bestellen wollen. Für all jene, die auch dieses Jahr mit einem originellen und bestimmt einmaligen Geschenk unter dem Weihnachtsbaum punkten wollen. Für all jene, die zu Weihnachten ein paar feine Zimtsterne mit an der Wärme getrocknetem Zimt, einen Chai-Tee mit handgelesenen Nelken oder einen Braten mit sonnengereiftem Pfeffer zubereiten wollen. Für all jene, die ihr Geld gerne für Fair-Trade Produkte ausgeben. Für all jene, die schon mal in Indonesien waren und stets ein wenig Heimweh nach diesem schönen Land haben. Für all jene, die andere oder sich selbst verwöhnen wollen. Für all jene, die Gegenstände, die Geschichten erzählen, lieben. Für all jene, die Holzstempel lässig finden. Für all jene, die schon als Kind gern gestempelt haben. Für all jene, die gerne Überraschungen haben oder gerne solche machen. Für all jene, die gespannt sind auf den Duft, der das Päckli nach seiner langen Reise über die Meere mit sich bringt. Für all jene, die gerne Post bekommen. Für all jene, die 25 Franken schon dümmer ausgegeben haben.

Wie weiter? Du schickst mir JETZT gleich oder bis spätestens am 18.8. ein Email an madeleine.weiss@gmx.ch mit deiner Adresse, der Anzahl Päckli die du wünschst und ich schicke es dir. Das Päckli wird ungefähr drei Monate auf den Meeren unterwegs sein und im Dezember rechtzeitig vor Weihnachten bei dir im Briefkasten liegen.

Übrigens: Das Angebot der ersten Päckli-Runde „Tuch & Trunk“, also jenes mit indonesischem Sarong und Kaffee, kann neben dem aktuellen Angebot „Stempel und Gewürze“ nach wie vor zusätzlich dazu bestellt werden. Auch dieses Päckli kostet 25.-. Hierfür im Email einfach noch zusätzlich zwei deiner Lieblingsfarben angeben für die Wahl des Stoffes.

Ausserdem: …kannst du bei mir für einen Aufpreis von 3.- eine indonesische Grusskarte mit individuellem Text bestellen, die ich dem Päckli beilege. So kannst du das Päckli als Überraschung direkt als Weihnachtsgeschenk an eine dir wichtige Person versenden lassen. Du brauchst mir nur die korrekte Adresse des Beschenkten und den Text zu mailen, den ich für dich auf die Karte schreiben darf und die Sache ist geritzt.

Und wie immer… darfst du das Email gerne munter weiterleiten an Geliebte, Beliebte, Verliebte und solche, die es noch werden wollen.

 

 

1. August in Indonesien

Dank Familienbesuch aus der Schweiz gab es zum Zmittag Älplermakkaroni mit Öpfelmuess und nach dem Zabig warmleutchtende Lampions im Vorgärtli…

Dem exklusiven Abendessen, zu welchem die Schweizerische Botschaft in Indonesien nach Jakarta ins Grand Hyatt geladen hat, sind wir ferngeblieben. Das wäre dann eine doch etwas gar weite Reise gewesen ’nur‘ für den 1. August…

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…und nach einem Blick auf die Sponsoren dieses Events, ist es mir eigentlich auch grad ganz recht, dass wir in Yogyakarta und nicht in Jakarta – also nicht grad um die Ecke – wohnen…

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Früchte der Tropen

Sternfrucht, Mango oder Passionsfrucht – diese Früchte gelten in Europa als „die exotischen Früchte“ vom anderen Ende der Welt. Dass es dort aber noch viel mehr gibt als das, beweist dieser in Bildern festgehaltene Querschnitt durch einen indonesischen Früchtestand, wo man – um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen – auch Schlangenfrüchte, Stachelannonen, Mangostanen oder Zuckerapfelfrüchte findet:

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Salak – die Schlangenfrucht
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Sirsak – die Stachelannone
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Manggis – die Mangostane
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Srikaya – die Zuckerapfelfrucht

Putra und meine absolute Lieblingsfrucht ist übrigens die Manggis oder zu Deutsch; die Mangostane. Unvergleichlich im Geschmack… mhm…

Verwandt – um ein paar Ecken

Baba Ernst – wie ihn seine Verwandten liebevoll nennen – wurde vor einigen Jahrzehnten von der Schweiz nach Indonesien geschickt. Auf der Insel Flores sollte er als Missionar arbeiten. In erster Linie hat er dort aber nicht missioniert, sondern viel mehr Entwicklungsarbeit geleistet. Nun ist er bald 90 und geht diesen Monat in Pension.

Vor einigen Wochen waren mein Cousin Reto und Luzia bei ihm im wilden Osten Indonesiens zu Besuch. Er ist der Grossonkel von Luzia. Insofern bin also auch ich um ein paar Ecken mit dem grossen Baba Ernst – mit offiziellem Namen Pater Ernst Waser – verwandt.

Radio SRF hat ihn vor ein paar Jahren in einer Sendung portraitiert:

 

Heute vor einem Jahr…

…sind wir mit 70kg Gepäck und zwei kleinen Kindern, damals war Arun gerade mal 3 Monate alt und Putra noch nicht mal 2 Jahre, einmal um die halbe Erde nach Indonesien geflogen. Ungewiss, was uns dort genau erwarten wird, in was für ein Leben wir eintauchen werden, wo wir leben werden, wer unsere neuen Freunde und Nachbarn sein werden. Zu unserem grossen Glück hatten wir mit Julia eine wunderbare Freundin aus der Schweiz an unserer Seite, die uns in den ersten zwei Monaten unseres grossen Abenteuers begleitete und tatkräftig unterstützte.

Heute – 365 Tage später – können wir sagen, dass wir uns hier zu Hause und sehr wohl fühlen. Denn wie sagt man so schön;

„Zuhause ist, wo die Liebe ist.“

Unser Haustier

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„Lenny, dä Schnägg.“ – Allein sein Haus ist so gross wie meine Faust. Seit einigen Monaten haust er in unserem Gärtlein und fühlt sich da ganz offensichtlich sehr wohl. Die ein oder andere Pflanze hat dies bereits zu spüren gekriegt und ist nun um ein paar Blättlein ärmer.

Das letzte Paradies

Es war wohl eines meiner unvergesslichsten Erlebnisse, das ich je erleben durfte. Mein Trip in den noch sehr unberührten Dschungel von Siberut. Eine Insel, die eine Tagesschiffsreise entfernt vor der Küste Sumatras im indischen Ozean liegt. Geplant war damals (vor 8 Jahren) ein 1-wöchiger, geführter Trip quer über die Insel. Aus einer Woche wurden dann aber drei, denn das Schiff, das nur 2 Mal pro Woche zurück aufs Festland überschiffte, fuhr einfach nicht mehr. Zuerst wegen zu hohem Wellengang, dann weil der zuständige Kapitän verhaftet wurde, weil er illegalerweise einen Nasenbären im Maschinenraum mitgeschmuggelt hatte, dann weil der Kapitän immer noch hinter Gittern sass und dann ein erneutes Mal wegen zu hohem Wellengang. Schliesslich konnte ein neuer Kapitän organisiert werden und ich kehrte nach 3 Wochen heil und glücklich zurück nach Sumatra. Was ich auf Siberut erlebt hatte, war einzigartig und hatte ich so davor und auch danach nie wieder erlebt. Ich durfte dort neben dem unglaublich beeindruckenden Regenwald nämlich Menschen kennenlernen, die noch ganz ohne Kleider und ohne Elektrizität in einfachen Langhäusern im Wald leben und sich voll und ganz vom Wald ernähren. Faszinierend. Aufreibend. Manchmal romantisch, manchmal ernüchternd.

Nun habe ich vernommen, dass genau dieses kleine wunderbare Paradies auf Siberut zerstört werden soll. 20-tausend Hektaren Regenwald sollen abgeholzt und durch eine Holz-Monokultur ersetzt werden. Dass damit nicht nur der Dschungel, sondern eben auch die indigene Bevölkerung der Insel verschwinden wird, dürfte wohl jedem klar sein.

Umso wichtiger, dass du das hier unterschreibst; es ist eine Online-Petition, die, wenn genügend Unterschriften zusammen kommen, das traurige Schicksal dieser Menschen tatsächlich noch verhindern dürfte:

Hier klicken und unterschreiben!

 

Zur Abwechslung…

…platziere ich hier einmal eine Buchrezension von mir. Und zwar nicht zu irgendeinem Buch, sondern zum ersten und bestimmt nicht letzten Buch meiner Schwester.

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„Sugaring – Orientalische Haarentfernung mit Zuckerpaste“ von Marianne Weiss ist ein liebevoll sanftes und gleichzeitig kräftig inspirierendes Buch. Sattgefüllt mit aufschlussreichen Informationen, exklusiven Recherchen, spannenden Geschichten und hilfreichen Tipps rund ums Thema Sugaring; der zuckersüssen Haarentfernung aus 1001 Nacht. Die Texte werden umrahmt von wunderschönen Bildern aus dem Orient und machen das Buch so zu einem wahren Genuss. Die Illustrationen und Bilder machen richtig hungrig. Nicht nur darauf, mal ein wenig von der klebrig süssen Paste zu naschen, sondern darüber hinaus eben noch auf viel mehr; auf befruchtenden Austausch unter Frauen, auf regelmässige Hamambesuche, auf ganzheitliche Naturkosmetik, auf Emanzipation, auf gute Ernährung, auf rituelles Enthaaren, auf noch mehr Selbstliebe und und und… und nicht zuletzt natürlich auf das selbst Hand Anlegen – selbst ist die Frau!

So finde ich in den 160 Seiten unter anderem eine sehr praktische Anleitung mit Bildern, wie ich selbst Zuckerpaste, die genau auf meinen Hauttyp abgestimmt ist, herstellen und mich anschliessend damit enthaaren kann. Super finde ich auch die Seite mit den noch leeren Zeilen, wo ich selbst die Rezepturen meiner eigenen Zucker-Experimente eintragen kann, um später bei einer nächsten Kochsession auf die exakt richtige Zusammensetzung des letzten Mals zurückkommen zu können.

Neben der empfohlenen Enthaarungstechnik an sich, finde ich in „Sugaring – Orientalische Haarentfernung mit Zuckerpaste“ auch einige ausgewählte Tipps und Ideen, wie ich die Qualität meiner täglichen Körperpflege zusätzlich mit nur wenigen Handgriffen um ein Vielfaches steigern kann. Sehr inspirierend!

Für eine erfrischende Abwechslung während dem Lesen sorgen ausserdem die rosa eingefärbten Statements zahlreicher Frauen verschiedensten Alters und verschiedenster Herkunft, welche mit viel Inbrunst und Liebe über ihre Begeisterung und den Mehrwert des Zuckerns berichten. Die Statements sind über das ganze Buch gestreut und lassen sich so auch punktuell bei einem kurzen Durchblättern der Lektüre gut lesen. Überhaupt kann das Buch, wie es Autorin Marianne Weiss auf den ersten Seiten schreibt in verschiedensten Weisen gelesen werden:

„Dieses Buch ist so aufgebaut, dass du, von vorne nach hinten gelesen, langsam und gründlich an das Sugaring herangeführt wirst. (…) Du kannst das Praxisbuch aber genauso als Nachschlagewerk benutzen, von Thema zu Thema springen, deine Experimente und Erfahrungen notieren und daraus so richtig „dein“ Buch machen.“

„Sugaring – Orientalische Haarentfernung mit Zuckerpaste“ von Marianne Weiss, welches diesen Frühling im Freya Verlag erschienen ist, ist meiner Meinung nach ein Buch der ganz grossen Klasse, das nicht nur hält, was es verspricht, sondern darüber hinaus noch viel mehr bietet. In Marianne Weiss’ Erstling, welcher mit viel Charme, Schalk und Wortwitz geschrieben ist, wird nämlich nicht nur eine sich auf dem Vormarsch befindende Epilationstechnik erklärt. Es steckt noch viel mehr zwischen den Buchdeckeln. Speziell zu erwähnen ist an dieser Stelle ausserdem das sehr breitgefächerte Quellenverzeichnis auf den letzten Seiten des Buches. Dort findet man zahlreiche Empfehlungen zu weiterführender Lektüre zu diesem oder auch anderen für uns Frauen relevanten und interessanten Themen. Wie das ganze Buch ist auch dieses sehr inspirierend und ganzheitlich. Langweilig wird es hier bestimmt nicht! Und ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass, wer sich zum Zeitpunkt des Lesens dieses Buches noch nie hat zuckern lassen, dies spätestens nach Beendigung des Buches tun wird.

Ich hab’s übrigens bereits getan – nicht erst ein Mal, nicht erst zwei Mal, nein, schon ganz ganz oft. Immer wieder und wieder.

Habe auf diesem Blog sogar schon einmal darüber geschrieben. Klicke hier und schau dir den Beitrag „Sugaring auf Indonesisch“ an!

Meiner geliebten Grossmutter…

…widme ich hier zu ihrem fast 90-igsten ein indonesisches Lied. Es trägt den Titel „Meine Grossmutter – meine Heldin“.

In diesem Sinne; selamat ulang tahun Grosalinda – Happy Birthday!

 

Einmal rund um die Welt…

…habe ich sie geschickt. Die 70 bestellten Päcklis aus Indonesien mit „Tee & Etui“ und vereinzelt ein paar „Tuch & Trunk“’s. Mögen sie die weite Reise um den Erdball heil überstehen und anfangs September bei euch in den Briefkästen liegen. Selamat jalan.

Unsere Geschichte im Schweizer Fernsehen

So klang es letzten Monat im Schweizer Radio und Fernsehen bei der Sendung nachtwach, als Barbara Bürer ihre ZuhörerInnen und ZuschauerInnen (diese Sendung läuft im Radio und im TV gleichzeitig) zu ihrer aktuellen Sendung zum Thema „Im Zug“ begrüsst hat:

 

Hier kannst du dir die Sendung ausserdem auch anschauen, statt sie dir nur anzuhören. Einfach hier drauf klicken!

 

 

Päckli aus Indonesien zum Dritten

Ready for the 3rd round? – Der Päckli-Service mit ausgewählten Exklusivitäten aus dem fernen Indonesien geht in eine nächste Runde. Und so funktioniert es:

 

Du bestellst – ich schicke es dir!

 

Was genau?   Ein Päckli für 25.- inkl. Porto mit einem extra für dich zusammengestellten Säcklein mit zwei einzigartigen Souvenirs aus Indonesien. (Für Päcklis nach Deutschland 30.-)

Was ist drin?  Zwei Sachen: „Tee & Etui“.

Ein erstklassiger, sehr aromatischer Schwarztee von der Teeplantage Tambi in Zentraljava. Diese liegt auf über 1300 Metern über Meer am Hang eines Vulkans und erstreckt sich mit ihrem satten Grün über eine Fläche von 800 Hektaren.

Dazu gibt’s ein mit viel Liebe genähtes Etui aus schlichtem, indonesischem Stoff, welches Platz bietet für Zahnbürsteli, Schminkzeug, Lesebrille, OBs, Kugelschreiber oder für was auch immer, das du unterwegs bei dir haben und gut aufbewahrt wissen willst. Das schlanke Täschlein mit Reissverschluss kaufe ich direkt bei ‚Milas’ ein; ein erfolgreiches Sozialprojekt einer NGO hier in Yogyakarta, welche seit bald 20 Jahren jugendlichen Obdachlosen durch eine handwerkliche Grundausbildung (u.a. Nähen) den Einstieg in ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht.

Für wen? Für all jene, die bereits bei der ersten und zweiten Päcklirunde mit dabei waren und es auch dieses Mal auf alle Fälle wieder sein wollen. Für all jene, die’s bis jetzt irgendwie immer verpasst haben und nun endlich mitbieten wollen. Für all jene, die vom letzten Päckli noch viel Palmzucker übrig haben und nicht recht wissen, was sie damit anfangen sollen – im Tee schmeckt der nämlich hervorragend! Für all jene, die gerne wirklich guten Schwarztee trinken. Für alle jene, die gespannt sind auf die durch und durch indonesische Verpackung des Tees. Für all jene, die diesen Sommer immer mal wieder irgendwo zu einem Fest eingeladen sind und nicht wie alle anderen einen Wein oder Blumen mitbringen wollen, sondern lieber etwas Exotisches aus der Ferne. Für all jene, die Überraschungen lieben oder andere gerne mit einer solchen beglücken. Für all jene, die auch dieses Jahr wieder nicht so recht wissen, was sie ihrer Mutter, ihrem Freund oder der Kollegin zum Geburtstag schenken sollen. Für all jene, die in ihrer Tasche stets erfolglos nach einem Kugelschreiber grübeln und drum dringend so ein super hübsches Etui brauchen. Für all jene, die ihr Geld gerne für fair produzierte Textilien statt für Massenware aus der Fabrik ausgeben. Für alle jene, die mit einem Päcklikauf nicht nur sich selbst, sondern auch anderen – jugendlichen Obdachlosen und Schulabbrechern – eine Freude machen wollen. Für all jene, die das wunderschöne Inselreich Indonesien schon ein oder gar mehrere Male bereist haben und beim Gedanke daran stets ein gewisses Reissen in sich spüren. Für all jene, die gespannt sind auf den Duft, der das Päckli nach seiner langen Reise über die Meere mit sich bringt. Für all jene, die gerne Post bekommen. Für all jene, die 25 Franken schon dümmer ausgegeben haben.

Wie weiter? Du schickst mir JETZT gleich oder bis spätestens Dienstag, 24. Mai ein Email an madeleine.weiss@gmx.ch mit deiner Adresse, der Anzahl Päckli die du wünschst (max. 20 pro Person) und ich schicke es dir. Das Päckli wird ungefähr drei Monate auf den Meeren unterwegs zu dir sein und ca. Anfang September bei dir in deinem Briefkasten liegen.

Übrigens: Das Angebot der ersten Päckli-Runde „Tuch & Trunk“, also jenes mit Sarong und Kaffee, kann neben dem aktuellen Angebot „Tee & Etui“ nach wie vor zusätzlich dazu bestellt werden. Auch dieses Päckli kostet 25.-. Hierfür im Email einfach noch zusätzlich zwei deiner Lieblingsfarben angeben für die Wahl des Stoffes.

Neu: …kannst du bei mir ausserdem für einen Aufpreis von 4.- eine indonesische Grusskarte mit individuellem Text bestellen, die ich dem Päckli beilege. So kannst du das Päckli direkt als Geschenk an eine dir wichtige Person versenden lassen, ohne diese vorab informieren zu müssen. Du brauchst mir nur den Text zu mailen, den ich für dich auf die Karte schreiben darf und die Sache ist geritzt.

Und wie immer… darfst du das Email gerne munter weiterleiten an Freunde und Bekannte, Chefs und Kameraden, Indonesienliebhaber oder Lovers anderer Art.

Ich freue mich auf deine Bestellung! Am besten jetzt gleich!

 

Ausflüge in der Umgebung

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Kalibiru: Der Stausee Sermo und weiter hinten das Meer
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Einer der Strände an der Südküste der Provinz Yogyakarta
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Ein weiterer Strand an der Südküste…
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…wo es frische Kokosnüsse zum Trinken gibt.
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Eine Höhle, die der Kommunistenpartei einst als Versteck diente.
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Und immer überall die wunderbaren Bäume. Zitat Putra: „Die Bäum händ ja Haar!“
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Mit einem kleinen Schifflein geht’s durch den Wald zum Wasserfall „Sri Gethuk“…
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…wo man mehr Menschen als Wasser trifft. 😉
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Der Hafen und die Werft von Juwana, Zentraljava.
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Noch mehr „haarige Bäume“ in Tawangmangu.
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Der Wald rund um den Wasserfall von Tawangmangu gehört den Affen – wir waren nur Besucher.
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Der Tawangmangu Wasserfall
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Schön zum Füessli bädele…

Putra wird gross

Seit November geht Putra Baruna in die Spielgruppe. Mit grossem Stolz trägt er seine Schuluniform. Er besitzt drei. Drei unterschiedliche. Für jeden Tag, an dem er in die Spielgruppe geht, eine andere.

Eine bekam er an seinem ersten Schultag; bereits fix fertig und ready zum Anziehen.Für die anderen zwei Schuluniformen bekamen wir lediglich den Stoff, die Knöpfe, das „Börtli“ und eine skizzenhafte Anleitung für den Schneider, damit er weiss, zu welchen Kleidern er das Material vernähen soll. Putra wurde anschliessend längs und quer auf allen möglichen Strecken seines Körpers ausgemessen (nachts als er schlief, war anders nicht möglich!) und mit diesen Zahlen ging’s dann zum Schneider. Zwei Wochen später haben wir die fertigen Uniformen dann zurück erhalten – seither hüpft Putra jeweils dienstags in der roten, donnerstags in der gelben und samstags in der türkisfarbenen Schuluniform morgens um 7 Uhr glücklich auf den Roller und wird von Papa in die „Schule“ gebracht, um dann um 10 Uhr mit gefülltem Magen und vielen neuen Erlebnissen wieder zurück nach Hause zu kehren.

 

Ein unerwarteter Gast

Gestern Morgen – ich war gerade am Zwiebeln schnippseln, Arun spielte vor der Tür, Ari war unterwegs und Putra in der Spielgruppe – hörte ich die Stimme meiner Nachbarin: „Mbak Lena…? Mbak Lena…! Mbak Leeeeena?“ Es war unschwer zu erkennen, dass sie nach mir rief. Ich liess die Zwiebel und das Messer auf den Tisch sinken und eilte in schnellem Schritt nach draussen. Hatte schon Angst, es sei was mit Arun, der sich für einen Moment ausserhalb meiner Sichtweite befand… als ich rauskam, war ich zum einen erleichtert, denn Arun sass mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht zufrieden auf dem Boden und knabberte an seinem Keks, zum anderen war ich erstaunt, denn da war nicht nur Arun, sondern auch ein Mann. Ein Mann, den ich noch nie zuvor gesehen hatte. Dazu noch ein weisser Mann; ein rares Bild hier in unserem Quartier. Ich schaute ihn wohl ziemlich fragend an. Denn es ging nicht lange und er sagte: „Hi, I’m Michael.“ – Woraufhin ich entgegnete: „And I’m Madeleine. Do I know you?“ – „No, I’m looking for the crocodile.“ Dann erst realisierte ich. Dann erst wusste ich, wo ich diesen mir unbekannten, verschwitzen Weissen mit Survival Mütze und Trecking Hose einordnen musste.

Er war ein Geocacher! Ja genau. Der erste Geocacher, der den ersten Geocache überhaupt in Yogyakarta suchte und fand. Nämlich das Plastikspielzeugkrokodil, welches auf die Initiative unserer letzten AirBnB-Gäste aus Deutschland (zwei begeisterte Geocacher) gut getarnt an unseren Gartenzaun gehängt wurde; in seinem Bauch drin ein sogenanntes Logbuch, welches Platz für die Einträge der Geocaching-Community bietet.

Dir sagt Geocaching nichts, aber auch rein gar nichts? Dann schau dir dieses Video an. Hier klicken!

Nun weisst du, was Geocaching ist. Wer weiss, vielleicht wirst du dich ja schon bald selbst auf eine digitale Schatzsuche begeben…? Einen Schatz hättest du ja schon mal auf sicher, denn du weisst nun, wo er sich befindet; am Gartenzaun unseres Hauses an der Jalan Wirosaban in Yogyakarta.

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Von einer Insel zur anderen

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Wir haben uns soeben ein paar Tage Ferien auf der im Osten von Bali gelegenen Insel Lombok gegönnt. Es war ein Traum! Als Abwechslung zum heissen Beton, verstopften Strassen und Reisfeldern gab es für ein Mal türkisfarbenes Meer, weisse Sandstrände und Wälder aus Kokospalmen. Mit dem Schiff setzten wir dann sogar noch eine Nacht nach Gili Air über; eine der mittlerweile wohl beliebtesten Touristendestinationen Indonesiens. Und es ist also wirklich paradiesisch dort. Nun sind wir zurück in Jogja und planen – angefixt vom Reisefieber – bereits die nächsten Ferien auf eine der unzähligen wunderschönen Inseln Indonesiens.

Yogyakarta…

…oder kurz Jogja – die Stadt, in der wir leben. Die Stadt, die wir lieben.

Sie gilt als Zentrum der indonesischen Kunst, als Herz der javanischen Kultur, als Studentenstadt, als Sultanat am Fusse des Merapi Vulkans.

Immer wieder wird sie von Künstlern aus dem ganzen Land besungen. Unter anderem von „Jogja Hip Hop Foundation“:

Klicke hier um dir das Musikvideo anzuschauen!

(Der Klip wurde in Jogja gedreht. Alles was du also im Video siehst, ist Jogja!)

 

Eine Beobachtung

Über vier Monate hinweg habe ich es intensiv beobachtet, das Treiben auf dem Reisfeld neben unserem Haus. Aus der immer gleichen Ecke habe ich alle paar Wochen ein Foto geknippst, um die Veränderungen auf dem „Sawah“ (=Nassreisfeld) dokumentarisch festzuhalten.

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90 Päckli sind unterwegs in die Schweiz

Heute haben wir sie auf ihre lange Reise geschickt; die bestellten „Päcklis aus Indonesien“. Ungefähr 70 x „Tasche & Zucker“ und 20 x „Tuch & Trunk“. Mögen sie die weite Strecke über die Weltmeere heil überstehen und anfangs Mai gut bei euch in Europa stranden.

Einen grossen Dank an alle, die fleissig mitbestellt haben!

Päckli aus Indonesien zum Zweiten

Der Päckli-Service mit exklusiven Schön- und Feinheiten aus dem fernen Indonesien geht auf Grund des grossen Interessens in eine zweite Runde. Und so funktioniert es:

 

Du bestellst – ich schicke es dir!

 

Was genau?   Ein Päckli für 25.- inkl. Porto mit einem bezaubernden Souvenir aus Indonesien. (Für Päcklis nach Deutschland 30.-)

 

Was ist drin?  Zwei Sachen. Drei Scheiben javanischer, handgegossener Palmzucker mit drei unterschiedlichen Süssegraden – edelst, leicht caramellig im Geschmack und vielseitig  einsetzbar zu Tees, Desserts, Currys und überall dort, wo man sonst auch Zucker rein tut. Dazu gibt’s ein kuuler Cottonbag (Umhängetasche aus Baumwolle), der extra für dich genäht wird; aus einem indonesischen Mehlsack mit schlichtem, zweifarbigem Druck. Ich kaufe die Mehlsäcke auf dem Markt ein – ein indonesischer Schneidersfreund näht daraus die Taschen.

 

Für wen?  Für all jene, die bei der ersten Päcklirunde bereits mit dabei waren und es nun unbedingt auch wieder sein wollen. Für all jene, die sich in den grauen Wintermonaten nach etwas Exotik aus den Tropen sehnen. Für all jene, die gespannt darauf sind, wie es sich anfühlt, wenn der in Kokosnussschalen gegossene Zucker langsam auf der Zunge zergeht. Für all jene, die Überraschungen lieben oder andere gerne mit einer solchen beglücken. Für all jene, die nicht gerne mit Plastiktaschen einkaufen gehen und stattdessen lieber gäbige Cottonbags tragen. Für all jene, die ihre Cottonbag-Sammlung um ein weiteres garantiert exklusives Stück erweitern wollen. Für all jene, die Textilien gerne mit gutem Gewissen kaufen und dadurch erst noch das bescheidene Gehalt eines indonesischen Schneiders aufbessern. Für all jene, die Indonesien vermissen. Für all jene, die gespannt sind auf den Duft, der das Päckli nach seiner langen Reise über die Meere mit sich bringt. Für all jene, die 25 Franken schon dümmer ausgegeben haben.

 

Wie weiter?  Du schickst mir JETZT gleich (oder bis spätestens Sonntag, 24.  Januar) ein Email an madeleine.weiss@gmx.ch mit deiner Adresse, der Anzahl Päckli, die du wünschst und ich schicke es dir. Das Päckli wird ungefähr drei Monate auf den Meeren unterwegs zu dir sein und ca. Ende April/Anfang Mai bei dir in deinem Briefkasten liegen.

 

Übrigens: Solltest du die erste Päcklirunde mit Sarong und Kaffee verpasst haben und dem edlen „Tuch & Trunk“ noch heute nachtrauern, dann darfst du dir selbstverständlich anstelle oder zusätzlich zu „Zucker & Tasche“ auch (nochmals) ein solches wünschen. Hierfür im Email einfach noch zusätzlich deine beiden Lieblingsfarben angeben für die Wahl des Stoffes.

 

Und… du darfst diese Zeilen sehr gerne weiterleiten an Verwandte, Bekannte, Reisegefährten, Arbeitskollegen, Nichten und Neffen, Liebschaften, Schwiegermütter und Nachbarn.

 

„Pelangi“ soll es heissen…

…das Haus mit den 20 Studentinnen-Zimmern, welches wir hier in Jogja erworben haben und Ari nun in den letzten zwei Monaten fleissig renoviert und ausgebaut hat. Pelangi heisst übersetzt Regenbogen. Möge es uns Glück und viel Freude bringen.

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